Entrée und Küche in Einem: Wenn der erste Eindruck gleich zum Lieblingsort wird
Grifflose Leicht-Küche CERES in firn als Raumteiler zwischen Diele und Wohnküche – eine helle, klare Küchenplanung in einer Hamburger Familienwohnung, die zwei Funktionen in einem Möbel löst.
Projektdetails
-
Standort
Hamburg
-
Küchenserie
Leicht CERES firn
-
Projekttyp
Offene Wohnküche / Raumteiler
-
Besonderheit
Rückseitige Garderobenlösung
Wenn das Erdgeschoss ein einziger Raum ist – wohin mit der Küche?
Ein Projekt, das zeigt, wie aus einer offenen Fläche ein durchdachtes Zuhause wird.
Ein Raum. Keine Wände. Und jede Menge Fragen.
Genau das war die Ausgangslage. Ein großzügiges Erdgeschoss, kaum Wände, alles fließt ineinander. Klingt erstmal toll. Aber wer schon mal versucht hat, in einem offenen Raum Küche, Eingang, Garderobe und Wohnbereich unterzubringen, weiß: Ohne Plan wird's schnell chaotisch.
Die Wünsche waren klar: Es soll offen bleiben. Aber mit System.
„Wo fängt die Küche an, wo hört der Flur auf?"
Die Herausforderungen – und wie wir sie gelöst haben.
Die Hochschränke für Kühlschrank und Backofen übernehmen hier eine Doppelrolle. Zusammen mit einem weiteren Schrankmodul trennen sie den Eingangsbereich ab und schaffen so etwas, das es vorher nicht gab – einen Flur. Ganz ohne Mauern.
„Und die Garderobe? Wo soll die hin?"
Einfach umdrehen. Die Rückseiten der Hochschränke wurden zur Garderobe – teils offen, teils geschlossen. Jacken, Schuhe, Taschen verschwinden genau dort, wo man reinkommt. Die Schränke arbeiten von beiden Seiten.
„Eine Wand aus Möbeln – wirkt das nicht erdrückend?"
Im Gegenteil. Die Flurwand, die aus den Möbeln entstanden ist, trennt geschlossen und ist doch keine typische Wand. Sie strukturiert, ohne abzuriegeln. Man spürt die Bereiche, ohne sie hart voneinander getrennt zu sehen.
„Wie bleibt der Raum trotz Küche großzügig?"
Keine Oberschränke. So einfach, so wirkungsvoll. Nichts versperrt den Blick, nichts drückt von oben. Der Raum atmet weiter. An der Wand läuft eine schlichte Zeile mit Kochfeld und Spüle entlang – praktisch für die Installationen, zurückhaltend im Auftritt.
„Und wo arbeite ich? Wo sitzen die Leute?"
Die schlichte Insel steht im Raum – zum Arbeiten oder zum Verweilen. Die integrierte Sitznische lässt die Hocker verschwinden, wenn sie nicht gebraucht werden. Kein Stuhlchaos, keine Stolperfallen. Alles aufgeräumt.
„Wie verbindet man Küche und Wohnbereich, ohne dass es beliebig wirkt?"
Die Stirnseite der Insel zeigt zum Wohnraum. Ein offenes Regal schafft dort die Verbindung zum nächsten Wohnabschnitt – dem Essbereich. Kein harter Schnitt, sondern ein fließender Übergang. Die Bereiche greifen ineinander, jeder hat seinen Platz.
Das Ergebnis
Fließende Übergänge statt starrer Grenzen. Eine Küche, die mit ihren Möbeln fast verschwindet. Alles in schlichtem Weiß gehalten, ruhig und klar. Keine Küche, die schreit. Eine, die den Raum versteht – und ihm gibt, was er braucht.
Auch Ihre Altbauwohnung verdient eine Küche ohne Kompromisse
Vereinbaren Sie einen persönlichen Beratungstermin in unserem Küchenstudio in Itzstedt – wir entwickeln individuelle Lösungen, die zu Ihrem Raum und Ihrem Lebensstil passen.